Erhalt der Immerather Mühle

 

Ein letzter Kampf

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Noch unter Schock stehend vom Abbruchszenario, das wir bei der Vernichtung des „Immerather Doms” erleben mussten, wurde uns bewusst, dass der am Ortsrand stehenden Windmühle das gleiche Schicksal ereilen soll. Wir haben uns entschieden, die Mühle in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und für sie zu kämpfen.

An dieser Stelle möchten wir stets aktuell über den Sachstand berichten und über Neuigkeiten informieren. Fragen, Anregungen und konstruktive Kritik sind jederzeit willkommen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

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Schon jetzt ist klar, dass ganz am Ende unseres Berichtes nur eine von zwei Möglichkeiten zu lesen sein wird:

  • Wir berichten vom Erhalt der Mühle und der nachfolgenden Restauration
  • Wir müssen die Abrissarbeiten miterleben und diese dokumentieren

Die Situation

Bei der Immerather Windmühle handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Sie wurde damals mühevoll mit über einer halben Million Ziegelsteinen erbaut. Das Bauwerk hat den Dreißigjährigen Krieg überstanden, der vor genau 400 Jahren begann. Sie zu zerstören wäre eine Kulturschändung ersten Ranges.

Die Mühle ist in keinem guten Zustand mehr. Nachdem der Stadt Erkelenz bekannt wurde, dass sie im zukünftigen Abbaugebiet des Tagebaus Garzweiler II liegt, ließ man sie schlichtweg verfallen. Die Windmühle liegt ganz am Rand des geplanten Abbaugebietes. Aufgrund von Änderungen im Bezug auf die Tagebaugrenzen (zuletzt durch die sogenannte „Leitentscheidung Garzweiler II” des Landes NRW, am 06.07.2016 beschlossen) ist es sogar fraglich, ob sie sich weiterhin innerhalb des geplanten Tagebaus befindet.

Ein erster Schritt

Um die Mühle wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, wollten wir zunächst im Zusammenhang mit dem Abriss des „Immerather Doms” an sie erinnern. Die „Super Sonntag” griff das Thema auf und berichtete in aller Ausführlichkeit:

Pressemeldung

Beschaffung von weiteren Informationen

Um weitere Informationen über die Immerather Windmühle zu erhalten, nahmen wir Kontakt zur Stadt Erkelenz auf. Nach zum Teil zähem Schriftverkehr mit der Behörde erhielten wir die folgenden Informationen:

Untere Denkmalbehörde der Stadt Erkelenz

  • die Immerather Windmühle liegt innerhalb des Bereiches, der nach dem Braunkohleplan Garzweiler II aus dem Jahr 1995 dem Tagebau weichen muss. Konkrete Planungen zum Tagebau (-rand) liegen mir nicht vor und fallen auch nicht in meinen Zuständigkeitsbereich.
  • Die Mühle steht noch unter Denkmalschutz. Ein Antrag auf Abbruch bzw. in der Folge auf Löschung der Eintragung liegt mir als Unterer Denkmalbehörde nicht vor.
  • In Anbetracht der Leitentscheidungen zum Tagebau bzw. dem Braunkohleplan Garzweiler II habe ich als Hochbauamt in den vergangenen Jahren nur die notwendigsten Arbeiten zum Erhalt umgesetzt. Insbesondere wurde eine (kostenintensive) Erneuerung der durch Sturmschaden zerstörten Windmühlenflügel nicht (mehr) vorgenommen

Technischer Beigeordneter

  • Zu Ihrer Frage, ob die Windmühle bereits an die RWE Power veräußert wurde, möchte ich Ihnen mitteilen, dass im grundbuchrechtlichen Sinne das Eigentum am Grundstück noch bei der Stadt Erkelenz liegt, die Verkaufsverhandlungen mit RWE Power allerdings vor dem Hintergrund der zeitnahen bergbaulichen Inanspruchnahme bereits abgeschlossen sind.
  • Vor diesem Hintergrund erübrigt sich aus meiner Sicht die Beantwortung Ihrer weiterer Fragen. [Anm.: Wann ist die Mühle in das Eigentum von RWE Power übergegangen? Wie hoch war die Entschädigung, die die Stadt Erkelenz von der Firma RWE Power erhielt?]
  • Ich möchte noch darauf hinweisen, dass diese auf nicht öffentliche Beratungssachverhalte des Rates der Stadt Erkelenz zielen und ich Ihnen dazu keine Auskunft geben kann.

Aufgrund der Tatsache, dass die Stadt zwar noch Eigentümer im grundbuchrechtlichen Sinne ist, die Verkaufsverhandlungen mit RWE Power aber abgeschlossen sind, entscheiden wir uns dafür, beide Beteiligte in die Pflicht zu nehmen.

05.03.2018

In Offenen Briefen an den Bürgermeister der Stadt Erkelenz sowie die Geschäftsführung der Firma RWE Power AG fordern wir die Beteiligten zur Aufnahme von Gesprächen über den Erhalt der Mühle auf und unterbreiten gleichzeitig Lösungsansätze:

Offener Brief an die Stadt Erkelenz

Offener Brief an die Firma RWE Power AG

Gleichzeitig bitten wir mit einem Schreiben den Rat der Stadt Erkelenz um Unterstützung.

Weiterhin versenden wir Briefe mit der Bitte um Unterstützung unseres Anliegens an

  • CDU Stadtverband Erkelenz
  • SPD Erkelenz
  • Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Erkelenz
  • FDP Stadtverband Erkelenz
  • Bürgerpartei Erkelenz
  • Freie Wähler Erkelenz
  • Piratenpartei Heinsberg
  • Die Linke Kreisverband Heinsberg

06.03.2018

Wir erhalten bereits erste Antworten auf unsere Briefe:

  • Die SPD Erkelenz teilt mit, dass sie uns ihre Unterstützung grundsätzlich zusagt und macht darauf aufmerksam, dass sie sich in der Vergangenheit bereits mehrfach mit diesem Thema beschäftigt hat. In Abstimmung mit dem Bürgerbeirat von Immerath (neu) seien die Bemühungen dann aber nicht weiter verfolgt worden.
  • Die Piratenpartei Heinsberg hält das Anliegen für unterstützungswürdig und überprüft, wie eine wirkungsvolle Unterstützung möglich ist.

11.03.2018

Die Fachzeitschrift „MOLINA – Mühlen und Menschen” bietet uns an, in ihrer nächsten Ausgabe (Mai 2018) einen von uns erstellten Artikel über die Immerather Windmühle, den derzeitigen Sachstand und unsere Initiative zur Erhaltung zu drucken. Wir nehmen das Angebot dankend an. Viele Mühlenbegeisterte Menschen aus ganz Deutschland werden dann über die Immerather Windmühle und den Braunkohletagebau informiert sein.

Die Zeitschrift „Molina”

14.03.2018

Die HS-Woche berichtet:

Zeitungsausschnitt HS-Woche vom 14.03.2018

15.03.2018

Das Rheinische Mühlen-Dokumentationszentrum e.V. (RMDZ) berichtet ebenfalls:

RMdz.de/muehlenkunde

17.03.2018

Auch die Freien Wähler aus Erkelenz antworten auf unser Anschreiben.

Zitat: “Es ist eine Schande, dass dieses historische Gebäude dem Verfall preis gegeben wurde und nun abgerissen werden soll.” Vollste Unterstützung hinsichtlich eines Erhaltes der Mühle wird zugesichert.

Wir sehen das auch so und bedanken uns bei den Freien Wählern aus Erkelenz für diese klaren Worte.

27.03.2018

Lange ist es her, dass in Immerath das letzte Mühlenfest gefeiert wurde. Wir möchten diese Tradition wieder aufleben lassen und die altehrwürdige Immerather Windmühle zum Deutschen Mühlentag anmelden, um dort am 21.05. (Pfingstmontag) ein Fest für Jung und Alt zu gestalten.

Dazu benötigen wir die Erlaubnis der Stadt Erkelenz das Grundstück an der Mühle (Wege und/oder die angrenzende Wiese) nutzen zu können.

Doch die Stadt Erkelenz teilt uns heute mit: „Aus Sicherungsgesichtspunkten kann das Gelände leider nicht für Ihr geplantes Mühlenfest zur Verfügung gestellt werden.”

„Sicherungsgesichtspunkte”. Wir verstehen…

Diskutiert mit auf Facebook, klick

28.03.2018

Die HS-Woche berichtet:

Zeitungsausschnitt HS-Woche vom 28.03.2018

05.04.2018
Beim Stammtisch der Piratenpartei im Kreis Heinsberg hatten wir die Gelegenheit, ausführlich über die Immerather Windmühle zu berichten. Die Piraten haben beschlossen unsere Bemühungen zum Erhalt der Mühle zu unterstützen. Herzlichen Dank dafür, ganz besonders an Herrn Norbert Boxberg.

 

06.04.2018

Der Erkelenzer Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen hält unsere Bemühungen um den Erhalt der Immerather Windmühle für unterstützenswert.
Wir bedanken uns für diese Rückmeldung und das äußerst konstruktive persönliche Gespräch.

 

10.04.2018

Die Stadt Erkelenz stellt das Gelände an der Immerather Windmühle nicht für ein Mühlenfest zur Verfügung. Als Begründung dafür werden „Sicherungsgesichtspunkte” angegeben (siehe 27.03.2018).

Wir haben am 29.03.2018 nachgefragt: „Bitte erläutern Sie uns die “Sicherungsgesichtspunkte” einmal genauer. Wir sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit der Stadt Erkelenz eine Lösung finden werden, damit das geplante Mühlenfest stattfinden kann.”

Da wir keine Antwort erhielten, haben wir gestern an unsere Frage erinnert. Am heutigen Tage teilt die Stadt Erkelenz nunmehr mit:

„Von meiner Seite gibt es nichts weiteres hinzuzufügen.

Der Bürgermeister hat auf Anfrage dem Geschäftsführer des Rheinischen Mühlenverbandes e.V., Herrn Esser, ebenfalls geantwortet, dass die Stadt Erkelenz das Gelände nicht für Veranstaltungen frei gibt und aus Gründen der Sicherheit abgesperrt bleibt.”

Zu gerne möchten wir die „Sicherungsgesichtspunkte” nachvollziehen um vielleicht mit der Stadt Erkelenz eine gemeinsame Lösung für ein Mühlenfest am Deutschen Mühlentag zu finden. Die fehlende Kommunikationsbereitschaft der Verwaltung lässt dies allerdings nicht zu. Für uns absolut unverständlich und in keinster Weise bürgerfreundlich.

Sind es wirklich die angeführten „Sicherungsgesichtspunkte”, die ein Mühlenfest nicht zulassen? Warum werden sie dann nicht begründet? Oder spielen vielleicht doch andere Aspekte eine Rolle?

25.04.2018

Auch die Linken Mönchengladbach unterstützen uns und werden aktiv.

Im Herbst 2017 haben sich die Kommunen Erkelenz, Mönchengladbach, Titz und Jüchen zum Zweckverband „Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler“ zusammengeschlossen, um gemeinsam die Zukunft rund um „das Loch“ zu gestalten. DIE LINKE will diesen Verband nun nutzen, um interkommunal Lösungen für den Erhalt der Mühle zu finden.

Link zum Artikel: DIE LINKE

28.04.2018

Die Rheinische Post berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über die Bemühungen um den Erhalt der Immerather Mühle. Sie steht mehr und mehr im Fokus der Öffentlichkeit.  >> Klick <<

29.04.2018

Antwort der Firma RWE Power AG auf unser Schreiben vom 05.03.2018

Wir hinterfragen >>Klick<<

14.05.2018

RWE bleibt uns nach wie vor eine Antwort schuldig. Mit Email vom gestrigen Tage haken wir heute erneut nach:

Sehr geehrter Herr XXX,

da wir bis jetzt noch keine Antwort erhalten habe, möchte ich gerne noch einmal an unsere Fragen erinnern.

Da uns bekannt wurde, dass die Mühle nach Eigentumsübergang an die Firma RWE-Power AG umgehend abgerissen werden soll, mache ich darauf aufmerksam, dass die denkmalgeschützte Windmühle vorher umfassend für die Nachwelt dokumentiert werden sollte.

Nicht wenige Menschen möchten – falls es Ihrer Auffassung nach nicht zu verhindern ist – den Abriss der Windmühle miterleben. Ich darf Sie also bitten, den Abriss entsprechend anzukündigen. Auch die Initiative möchte den Abriss dann für die Nachwelt dokumentieren.

Ich gehe davon aus, dass die Immerather Windmühle nicht abgerissen wird, bevor wir eine Antwort Ihrerseits vorliegen haben. Dies wäre für die Menschen in der Region inakzeptabel.

In Erwartung einer zeitnahen Antwort

mit freundlichen Grüßen

XXX
für die Initiative “Kreativ gegen Kohle”

 

17.05.2018

Die Rheinische Post berichtet über das bevorstehende Mühlenfest in Immerath (alt):

https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/muehlentag-in-immerath-alt_aid-22688655

21.05.2018 Unser Mühlenfest war ein voller Erfolg. Zahlreiche Menschen machten deutlich, dass Ihnen der Erhalt der Immerather Windmühle am Herzen liegt. Zeitgleich zur Eröffnung des Mühlenfestes veröffentlichten wir eine Stellungnahme des Rheinischen Mühlen-Dokumentationszentrums, das die Mühle als erhaltungswürdig und erhaltungsfähig einstuft.

Link zum Gutachten >> klick <<

Es bleibt zu hoffen, dass wir die Mühle auch nächstes Jahr wieder feiern können.
Wir danken allen Unterstützern, Helfern und Gästen.

Link Mühlenfest >> klick <<

22.05.2018

Die Rheinische Post berichtet in aller Ausführlichkeit über das Mühlenfest. Recht herzlichen Dank dafür!

https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/einsatz-fuer-die-immerather-muehle_aid-22779893

25.05.2018

Da RWE nach wie vor schweigt, erinnern wir die Abteilung Tagebauplanung- und genehmigung erneut:

Sehr geehrter Herr XXX,
sehr geehrter Herr XXX,

offensichtlich bestehen in der Abteilung Tagebauplanung- und genehmigung Kommunikationsprobleme.

Ich erinnere nochmals an unsere Fragen.

Sollte mir bis zum 29.05.2018 keinerlei Rückmeldung vorliegen, wird die Initiative Herrn Dr. Weigand darüber in Kenntnis setzen, der den Sachverhalt seinerzeit zuständigkeitshalber an Sie weitergeleitet hat. Als Vorstandsvorsitzender eines seriösen Unternehmens wird dieser dann sicherlich die richtigen Schritte in die Wege leiten.

28.05.2018

Wir erhalten eine Antwort:

Sehr geehrter Herr XXX,

spätestens im Laufe der kommenden Woche werden Sie hierzu Nachricht erhalten.

Viele Grüße,

XXX

28.05.2018

Die Fachzeitschrift “Molina – Mühlen und Menschen” berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (2018) ausführlich über die Immerather Windmühle.
Das Magazin wird von Mühlenliebhabern und fachkundigen Menschen geschätzt und gelesen. Der Druck der Öffentlichkeit wird nun noch einmal zunehmen.
Die Vernichtung der Mühle würde mittlerweile einen Proteststurm sondergleichen auslösen. Stadt Erkelenz und RWE sind nun gut beraten, eine Lösung für den Erhalt des Baudenkmals zu finden.
Wir bedanken uns bei Herrn Oppermann und Herrn Rüdinger für die Veröffentlichung des Artikels.

Zum Artikel >> klick <<

31.05.2018

Der Kreisausschuss des Kreises Heinsberg befasst sich am 05.06.2018 mit der Immerather Windmühle. Der Beschlussvorschlag lautet (leider): „Die Anregung des Herrn Boxberg [Anmerkung: Partei „Piraten im Kreis Heinsberg”] zum Erhalt der Immerather Mühle wird abgelehnt.”

https://sitzungsdienst.kreis-heinsberg.de/vo0050.asp?__kvonr=1675&voselect=1035

Wir fordern alle Entscheidungsträger auf, diesem Beschlussvorschlag nicht zuzustimmen! Die Vernichtung der Immerather Windmühle wäre eine (überflüssige!) Kulturschändung ersten Ranges. Ebenso besteht derzeit noch keine Notwendigkeit, das Objekt bereits jetzt an RWE zu veräußern. Das Gelände an der Mühle wird, (falls überhaupt) erst mittelfristig in Anspruch genommen. Alle Möglichkeiten des Denkmalschutzes müssen zunächst ausgelotet werden.

01.06.2018

Aufgrund neuer und wichtiger Erkenntnisse schreiben wir nochmals den Rat der Stadt Erkelenz an.

Zum Anschreiben >> klick <<

03.06.2018

Wichtiger Termin !!!
Diesen Dienstag, den 05.06.2018 entscheidet der Kreisausschuss Heinsberg ab 18:00 Uhr über seine Unterstützung zum Erhalt der Immerather Windmühle.

 

Die Immerather Windmühle ist ein erhaltenswürdiges und erhaltungsfähiges denkmalgeschütztes Gebäude, das zugleich ein Symbol des Braunkohlewiderstandes ist.
Es besteht keine Notwendigkeit, sie dem Tagebau zu opfern. Sie kann vor Ort erhalten, oder auch versetzt werden.
Mit Schreiben vom heutigen Tage haben wir die Mitglieder des Kreisausschusses darum gebeten, sich für den Erhalt der Mühle stark zu machen.

Zum Schreiben >> klick <<

Die Beschlussvorlage des Ausschusses sieht vor, den von den Piraten im Kreis Heinsberg gestellten Antrag auf Erhalt der Windmühle abzulehnen.

Bitte zeigt am Dienstag Abend Präsenz im Kreishaus (Valkenburger Str. 45, 52525 Heinsberg) und macht deutlich, dass die unnötige Vernichtung dieses Bauwerks nicht in eurem Sinne ist. Die Sitzung ist öffentlich und jeder darf daran teilnehmen.

Es ist an der Zeit, Zeichen zu setzen! Mühlen statt Kohle!

https://sitzungsdienst.kreis-heinsberg.de/vo0050.asp?__kvonr=1675&voselect=1035

05.06.2018

Der Kreisausschuss unterstützt den Erhalt der Immerather Windmühle nicht.

Einzig und allein der Vertreter der Linken stimmte für den Erhalt der Mühle. Der Ausschuss machte es sich in seiner Entscheidung sehr einfach. So wird unter anderem behauptet, dass ein Versatz der Mühle konstruktionsbedingt nicht möglich sei.

Zur Niederschrift Seite 1  >> klick <<  

Zur Niederschrift Seite 2  >> klick <<

Alle Informationen dazu auf der Homepage des Kreises Heinsberg:

https://sitzungsdienst.kreis-heinsberg.de/to0040.asp?__ksinr=1035

Das Gutachten des Rheinischen Mühlen-Dokumentationszentrums besagt das Gegenteil. Wir haben trotzdem noch einmal an anderer Stelle nachgefragt:

Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung teilt uns mit:

„Viele gemauerte Mühlestümpfe haben einen Aufbau, wie Sie es beschrieben haben.

Die Außen- und die Innenschale sind in der Regel gut vermauert und der Zwischenraum wurde oftmals mit Steinresten beim Aufmauern mit verfüllt.

Es gibt hierbei aber oftmals einen fließenden Übergang der Schichten. Der Zwischenraum wurde meist sparsamer vermörtelt als die Sichtwände.

Die innere Schicht würde also wahrscheinlich nicht einfach herausbröseln.

Bei einer Abtragung würde man ja ohnehin von oben nach unten schichtweise abtragen, und nicht von außen nach innen.

Ein Abbau und Aufbau sollte in der Form möglich sein.”

07.06.2018

Wir erhalten heute ein Antwortschreiben von RWE. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Das Bauschadensgutachten will man uns nicht zur Verfügung stellen. Begründung: RWE sei noch nicht Eigentümer der Windmühle. Aufgrund dessen fragen wir beim derzeitigen Eigentümer (die Stadt Erkelenz) an, ob diese mit der Veröffentlichung des Gutachtens einverstanden wäre.

Zum Antwortschreiben  Seite 1 >> klick <<

Zum Antwortschreiben Seite 2 >> klick <<

08.06.2018

Die Rheinische Post berichtet ausführlich über den Verlauf der Kreisausschusssitzung:

https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/piratenpartei-kaempft-weiter-gegen-abriss-der-immerather-muehle_aid-23289545

 

27.06.2018

Morgen ist das Thema Immerather Windmühle im Hauptausschuss der Stadt Erkelenz vertreten. Dort wird über eine Anregung der Piratenpartei zum Erhalt der Mühle diskutiert. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18:00 Uhr.

Einzelheiten: >> BÜRGERINFORMATIONSSYSTEM <<

27.06.2018

Unser Kommentar zum Denkmalschutz in Erkelenz am Beispiel der Immerather Windmühle

Zur Pressemitteilung >> klick << 

 

01.07.2018

Die Super Sonntag hat unsere Pressemitteilung aufgegriffen und veröffentlicht in ihrer heutigen Ausgabe unseren Kommentar zum Denkmalschutz in Erkelenz am Beispiel der Immerather Windmühle. Einen herzlichen Dank an die Redaktion!

Zur Pressemitteilung >>klick<<